Am heutigen Sonntag war ich mit Trond, einem Pfarrer, in Grense Jakobselv, dem östlichsten Punkt in Norwegen in einer kleinen superschönen Kapelle im Nirgendwo. Man fährt 45km auf einem "Feldweg" durch endlose Landschaften, die sehr abwechslungsreich und unbeschreiblich schön sind, bis man dann die Kapelle auf der Linken Seite aus dem Nichts am Berg auftauchen sieht. Die Kapelle ist direkt an der russischen Grenze. Man ist zeitweise nur ein paar Meter von Russland entfernt. Es ist jedoch keine sehr gute Idee auch nur einen Fuß auf das Hoheitsgebiet der fastdemokratischen Nachbarn zu setzen. Man hat mir erzählt, dass hier alles Überwacht ist. Um Klartext zu reden: Die wissen wo man ist, wo man läuft und so weiter. Man wird beobachtet. Doch auch das schreckt nicht ab und kann von den unglaublichen Landschaftsbildern die sich dem Auge hier bieten nicht ablenken. Leider war das Wetter um es mal vorsichtig auszudrücken nicht das wärmste und auch der Wind der einem unweigerlich ins Gesicht bließ hatte einen leichten russisch- sibirischen Touch. Das heißt, es war Affenkalt. Der Eisregen bot dann auch keine angenehme Abwechslung, im Gegenteil. Trotz Allem war es wunderschön und unbeschreiblich. Ich werde dort wieder hingehen, sobald die Temperaturen wieder ein wenig nach oben gehen und sich die Sonne auch mal wieder zeigt.
Ich werde euch weiterhin auf dem Laufenden halten!
Viel Spaß beim Bildergucken!
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Euer Daniel=)