Alles begann dann heute morgen um kurz nach Acht, als wir uns aus unseren schönen warmen Betten hochraffen konnten. Frühstück gemacht, den Koffer gepackt und geduscht und dann pünktlich um 10 Uhr ab an den Flughafen. Um es vorwegzunehmen: Abschied nehmen zu müssen ist scheiße. Das wird sich aber auch wahrscheinlich nie ändern. Doch es sollte nicht der Einzigste für den heutigen Tag gewesen sein. Dazu später aber mehr. Wie gesagt: Wir beide waren also auf dem Weg mit dem Auto meines Cheffes zum Flughafen. Ich glaub uns ging es beiden gleich. Uns sind die eindrucksvollen Bilder und die extrem coolen Dinge der letzten neun Tage durch den Kopf gegangen. Ich kann nur so viel sagen: Danke Bif, dass du mich besucht hast! Ich hatte eine suuuuperschöne und witzige Zeit mit Dir hier! Ich denk dir hats auch ein wenig gefallen! Das hat den Abschied natürlich nicht leichter gemacht. Doch man kommt eben auch nicht drum herum. Vom Flughafen gings dann (fast) dirket in den Gottesdienst, der den letzten für die Grans in Kirkenes markierte. Kurz zur Erklärung: Trond Gran, (ex) leitender Pfarrer und Kollege, seine Frau Marit, die auch Pfarrerin ist, aber nicht bei der Kirche als Pfarrerin angestellt ist, sonden in einer Art Frauenhaus arbeitet, und ihre beiden Söhne Håkon (der Schlagzeuger meiner Band) und Sondre ziehen am morgigen Montag auf die Lofoten. Sowohl Trond, als auch seine Frau Marit haben dort Stellungen als leitende Pfarrer gefunden und nach ihren Aussagen war es für sie an der Zeit, wieder etwas neues zu machen. Man muss sagen, dass dies schon eine sehr sehr große Entscheidung war, da sie seit 14 Jahren hier in Kirkenes gewohnt haben und die beiden Söhne hier aufgewachsen sind und natürlich hier auch ihren kompletten Freundeskreis zurücklassen müssen. Also nochmals ein Abschied, der voller Emotionen war, da 14 Jahre einfach eine lange Zeit ist, bei der man ein großes soziales Umfeld aufbaut. Trond hat es in einem Gespräch treffend formuliert: "Man wächst an Herausvorderungen, nicht am Gleichschritt. Und Abschied heißt auch immer ein Wilkommen an einem anderen Ort, der auch viel schönes in sich bergen kann und mit vielen neuen Möglichkeiten wartet, um sich auch selbst auf eine andere Art und Weiße zu sehen und erleben und eben genau daran zu wachsen.
So viel zur heutigen Philosophie- Lektion.
Nach einem bewegenden Gottesdienst bekam ich einen Anruf von einem sehr guten Bekannten, ob ich nicht Lust hätte mit auf eine Schneescootertour zu fahren. (WAS FÜR NE FRAGE - NA KLAAAAAAAR).
Ich wurde abgeholt und dann ging es einige Kilometer mit dem Auto und den Scootern im Anhänger Richtung Loipe. Ich möchte eure Augen nicht übermäßig beanspruchen, darum mach ich es kurz: ES WAR AFFENGEIL. Noch ein paar Daten für die Technikfreakts: Der Scooter mit dem ich zeitweiße gefahren bin hat bei einem Gewicht von 190kg ca. 150PS! Mehr brauche ich denk ich auch nicht zu sagen außer - WOOOOOOOHOOOOOOOO:-D
130km/h auf dem zugefrohrenen Fjord waren mir dann genug, auch wenn die Dinger 230 spitze laufen...! Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn diese Monster von Null auf 100 in 2-3 Sekunden beschleunigen.
Während ich das hier nun tippe warte ich darauf, dass sich die Jungs von meiner Band noch ein letztes Mal bei mir zu Hause einfinden, wo wir dann noch ein bissel Eis essen werden und noch den Abend ausklingen lassen werden. Davon wird dann aber morgen berichtet, da ich doch schon wieder total viel geschreiben habe. Tut mir leid, der Tag war einfach extrem Ereignisreich!
Hier die Bilder: Have fun watching!
Es grüßt der Daniel

Mit dem Koffer in der Hand und auch nicht gerade begeistert, dass die neun Tage schon rum waren...

Am Flugplatz von Kirkenes hieß es dann einchecken und Abschied nehmen! DANKE NOCHMAL FÜR DIE TOLLE ZEIT!!!

Abschied Nr. 2 des heutigen Tages. Ein bewegender Gottesdienst.

Die Monster werden ausgeladen...


Morten, der Sohn von Østein Sandnes, der mich zu der Tour eingeladen und mitgenommen hat.

Die Teile sind uuuuunglaublich... ich hab immernoch ein Grinsen im Gesicht

Das war der kleinste Teilnehmer unseres Ausrittes - ein aufgewecktes Bürschchen



Während eines Stopps sind mir diese Bilder gelungen, die mir persönlich extrem gefallen!!! War einfach wunderschön!

Und hier der Beweis: Ich war wirklich dabei :-D
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